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7. März 2026 · 3 Min. · Moritz Lembert

Das Spiel des Verstandes

Du warst letzte Woche in einem Tief, wie kannst du jetzt jemandem helfen, aus einem herauszukommen?

Du hast selbst Geldsituationen vermasselt, wie kannst du jetzt mit Zuversicht dastehen und über das Verdienen von Millionen sprechen?

Dein Verstand ist immer, immer damit beschäftigt, seine Existenz zu rechtfertigen, und seine Existenz basiert auf der Vergangenheit.

Welche Identität (Vorstellungen von uns selbst) wir auch geformt haben, unser Verstand wird sie verteidigen.

Wenn dir nicht gefällt, wie du aussiehst (basierend auf welcher vergangenen Erfahrung auch immer), wirst du jeden positiven Kommentar über dein Aussehen als falsch bezeichnen. Du wirst auch jeden negativen Kommentar über dein Aussehen als falsch bezeichnen. Du wirst deine Sicht auf dich selbst verteidigen, selbst wenn es keine ist, die dich gestärkt zurücklässt. Warum? Weil das ist, was der Überlebensverstand tut.

Der Überlebensverstand hat alle möglichen Mechanismen, um sicherzustellen, dass du innerhalb des Rahmens bleibst.

Er gibt die Schuld

Er macht falsch

Er macht sich selbst besser oder schlechter als andere

Er verteidigt

Er kämpft

Er ist der Richtigkeit der Sichtweise über alles andere verpflichtet

Im Zustand des Überlebenden ist man nicht frei, man ist eine Wiederholung von trainierten Verhaltensweisen, automatischen Reaktionen. Schau dir an, wie Menschen für ihre politischen, sozialen Weltanschauungen kämpfen, schau dir an, wie du für deine eigenen kämpfst.

Wir sind in unseren Ansichten gefangen, ohne uns der Möglichkeit bewusst zu sein, daraus auszusteigen. Und unser Verstand spielt ein Spiel mit uns.

Wenn du dich entscheidest auszusteigen, wird er dich als falsch bezeichnen. In ein grösseres Spiel einsteigen? Du musst nicht lange warten, bis dein Verstand dir all die Gründe nennt, warum du dabei scheitern wirst, es war keine so grossartige Idee, und ausserdem musst du erst noch viel mehr nachdenken, um sicherzustellen, dass du das nicht vermasselst.

Der Verstand ist kein Feind, aber er ist nur jemals an dem Überleben der Sichtweise interessiert, die er erschaffen hat. Denn in dieser Sichtweise weiss er Bescheid.

Um aus dem Spiel des Überlebens auszusteigen, muss es etwas geben, das uns wichtiger ist, etwas, das uns durch all die Mechanismen hindurch rufen kann, denen wir in uns selbst begegnen werden, die versuchen, uns zu überzeugen, dass ein bisschen mehr Zeit in unserer aktuellen kleinen Welt wahrscheinlich das Beste für uns wäre.

P.S. Wenn du bereit bist, aus dem Spiel des Überlebenden auszusteigen und ein Spiel zu erschaffen, das dich begeistert, schliesse dich unserem einjährigen Ausbildungsprogramm an, das darauf ausgelegt ist, dich frei zu lassen, dich selbst auszudrücken.

Herzlich,

Moritz

BEING-INSTITUTE - The Art of Being Human

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